Ziele

Folgende Vorgabe des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) wurde im Oktober 2010 zum Thema Biodiversität veröffentlicht:

Die konkreten Ziele der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt gelten ab sofort und sollen - je nach Ziel - 2010, 2015, 2020 oder - wie in einem Fall - 2050 erreicht sein. Bis 2020 etwa soll sich der Anteil der Wälder, die sich natürlich entwickeln können auf fünf Prozent erhöhen. Hintergrund: Auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen vor allem solche Tiere, Pflanzen und Pilze, die auf die natürlichen Prozesse in Wäldern angewiesen sind.

Weitere Ziele bis 2020 lauten:

  • Die meisten Arten auf der Roten Liste sollen mindestens eine Stufe weniger gefährdet sein. Zum Beispiel soll ein Tier, das heute "vom Aussterben bedroht" ist, dann nur noch als "stark gefährdet" gelten.
  • Moore, Wälder und andere Landlebensräume sollen zehn Prozent mehr Kohlendioxid (CO2) aufnehmen können als heute. Dazu werden sie renaturiert, etwa indem das entzogene Wasser in Moore zurückkehren darf (Wiedervernässung).
  • Unsere Städte und Siedlungen sollen so viele Grünflächen erhalten, dass alle Bürgerinnen und Bürger mindestens eine der Flächen zu Fuß erreichen können.