Waldentwicklungsphasen

Vom Setzling zum Wald

Bäume sind lebende Organismen, Holzgewächse, die aus Wurzel, Stamm und Ästen bestehen. Bäume sind sehr weit entwickelte Pflanzen und gehören dabei zu den größten Organismen. Das Baumleben ist bestimmt von verschiedenen Stoffwechselvorgängen, die in den einzelnen Zellen stattfinden. Diese sind in den Ruhephasen (Winter) stark herabgesetzt.

Während der Vegetationszeit führen die Stoffwechselvorgänge zu entsprechenden Wachstumsvorgängen. Diese besonderen Eigenschaften von Bäumen bestehen somit aus dem Zusammenspiel von Wachstum und Stoffwechsel. Mit Hilfe des Blattfarbstoffes wird dabei Licht aufgenommen und in für den Baum nutzbare Energie und andere Stoffwechselprodukte umgewandelt.

Die Entwicklungsphasen

Die Entwicklungsphasen sind Einteilungen nach Wachstum, Alter und dem Lebenszyklus eines Baumes. Die Entwicklung und Einteilung beginnt mit der Keimung und endet mit dem Absterben des Baumes. In jeder dieser Entwicklungsphase ändern sich die Ansprüche von Bäumen.

Die Jungbaumphase ist das 1. bis 5. Standjahr. Ab dem 5. bis zum ca. 80. bis 100. Standjahr je nach Baumart, spricht man von erwachsenen Bäumen. Das natürliche Höchstalter beginnt ja nach Baumart bei Birken mit ca. 100 Jahren, Ahorn erreicht ca. 200 Jahre, Buchen ca. 300 Jahre und Linden und Eichen erreichen 400-800 Jahre. Das Höchstalter einzelner Exemplare von heimischen Laubbäumen liegt über 1.000 Jahren.

Klicken Sie sich hier durch die verschiedenen Phasen.